Update 06.05.2021:

 

Nachstehend möchten wir Ihnen folgende wichtige Information übermitteln:

 

Ohne großes Aufsehen hat das AMS für die Phase 4 der Kurzarbeit ein kleines, aber wichtiges Detail für die AMS-Teilabrechnungen per 30.04.2021, rückwirkend auch für den April 2021 geändert: Im Feld „Normalarbeitszeitstunden laut Kollektivvertrag/Arbeitsvertrag“ ist anders als bisher nicht mehr die Sollstundenzahl des konkreten Kalendermonats (auf Basis vor Kurzarbeit) anzugeben, sondern einheitlich jene Stundenanzahl, die sich aus der Berechnung der wöchentlichen Normalarbeitszeit x 4,33 ergibt (auf Basis vor Kurzarbeit). Hintergrund dieser Änderung ist, dass es für das AMS in der Praxis oft schwierig ist, die konkreten Arbeitszeitmodelle der Betriebe nachzuvollziehen. Daher hat man sich entschlossen, ab Phase 4 eine einheitliche Berechnungsmethode zu verlangen.

 

Beispiel: Wöchentliche Normalarbeitszeit vor Kurzarbeit 40 Stunden, Montag bis Freitag je 8 Stunden. Im abzurechnenden Kalendermonat liegen auf Basis der Normalarbeitszeit vor Kurzarbeit 22 Arbeitstage.

 

 

Dementsprechend wurde auch die Info-Erläuterung in der AMS-Webanwendung angepasst:
„Bitte tragen Sie hier die Summe der Normalarbeitszeitstunden des jeweiligen Abrechnungszeitraums so ein, indem Sie die wöchentliche Normalarbeitszeit x 4,33 berechnen. Umfasst der Abrechnungszeitraum keinen vollständigen Kalendermonat (Rumpfmonat), wird die wöchentliche Normalarbeitszeit x 4,33 multipliziert und durch den Faktor 30 dividiert. Die errechnete Summe aus (Wochenstunden x 4,33) / 30 wird mit der Anzahl der Kalendertage bis zum Ende des Kalendermonats multipliziert.“

 

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Update 18.02.2021:

 

Für die Corona-Kurzarbeit Phase 4, gültig von 1. April 2021 bis 30. Juni 2021, haben sich Sozialpartner und Bundesregierung auf die folgenden Eckpunkte geeinigt:

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Update 17.11.2020:

 

Änderungen der Kurzarbeit Phase II aufgrund des Lockdown:

 

Unterschreitung von 30% bzw. 10% Arbeitsleistung

Für Unternehmen, die unmittelbar vom Lockdown betroffen sind (behördliche Schließung), gilt: ÖGB prüft Anträge und gibt innerhalb von 72 Stunden eine Rückmeldung an das AMS; WKO gibt eine Pauschalzustimmung. Anträge auf rückwirkende Absenkung unter 30% Arbeitsleistung sind für alle Unternehmen möglich. Im November 2020 bzw. für die Dauer des Lockdowns sind 0% Arbeitsleistung möglich. Dadurch ist auch eine Unterschreitung von 30% bzw. 10% Arbeitsleistung zulässig.

 

Wirtschaftliche Begründung

Für Unternehmen, die unmittelbar vom Lockdown betroffen sind (behördliche Schließung), oder Unternehmen, die die Corona-Kurzarbeit nur für den Monat November 2020 beantragen, gilt ==> eine Bestätigung eines Steuerberaters udgl. ist nicht notwendig.

 

Rückwirkende Antragstellung per 1.11.2020

Eine rückwirkende Antragstellung ist bis Freitag, 20.11.2020, möglich.

 

Lehrlinge in Kurzarbeit

Für die Zeit des Lockdowns besteht keine Ausbildungsverpflichtung.

 

Trinkgeldregelung

Für Unternehmen, die unmittelbar vom Lockdown betroffen sind (behördliche Schließung) und deren Beschäftigte von der Regelung des Trinkgeldpauschales umfasst sind, gilt:

Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten für den November 2020 bzw. für die Zeit des Lockdowns 100 Euro netto pro Monat (Auszahlung durch das Unternehmen, Vergütung durch das AMS).

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Update 02.11.2020:

Die ersten Infos zu den Änderungen bei der Kurzarbeit - Einigung der Sozialpartner mit dem BMAFJ

Stand 1. November 2020:

 

Unterschreitung von 30% bzw. 10% Arbeitsleistung

Für Unternehmen, die unmittelbar vom Lockdown betroffen sind (behördliche Schließung), gilt: ÖGB prüft Anträge und gibt innerhalb von 72 Stunden eine Rückmeldung an das AMS; WKO gibt eine Pauschalzustimmung.

 

Anträge auf rückwirkende Absenkung unter 30% Arbeitsleistung sind für alle Unternehmen möglich.

 

Im November 2020 bzw. für die Dauer des Lockdowns sind 0% Arbeitsleistung möglich. Dadurch ist auch eine Unterschreitung von 30% bzw. 10% Arbeitsleistung zulässig.

 

Wirtschaftliche Begründung

Für Unternehmen, die unmittelbar vom Lockdown betroffen sind (behördliche Schließung), oder Unternehmen, die die Corona-Kurzarbeit nur für den Monat November 2020 beantragen, gilt ==> eine Bestätigung eines Steuerberaters udgl. ist nicht notwendig.

 

Rückwirkende Antragstellung per 1.11.2020

Eine rückwirkende Antragstellung ist bis Freitag, 20.11.2020, möglich.

 

Lehrlinge in Kurzarbeit

Für die Zeit des Lockdowns besteht keine Ausbildungsverpflichtung.

 

Trinkgeldregelung

Für Unternehmen, die unmittelbar vom Lockdown betroffen sind (behördliche Schließung) und deren Beschäftigte von der Regelung des Trinkgeldpauschales umfasst sind, gilt:

Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten für den November 2020 bzw. für die Zeit des Lockdowns 100 Euro netto pro Monat (Auszahlung durch das Unternehmen, Vergütung durch das AMS).

 

Eine Zusammenfassung des BMAFJ finden Sie <HIER>

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Update 08.10.2020:

Ab 1.10.2020 – wird die Kurzarbeit für sechs weitere Monate von 1.10.2020 bis 31.3.2021 verlängert (Phase 3). Hier finden Sie nachstehende wichtige Dokumente dazu:

 

 

<HIER> finden Sie ein YouTube-Erklärvideo des AMS für die Antragstellung

 

Beilage 1 - Wirtschaftliche Begründung:
Dieses Formblatt ist durch einen Steuerberater/Bilanzbuchhalter/Wirtschaftsprüfer dann zu bestätigen, wenn Kurzarbeitsbeihilfe für mehr als 5
Arbeitnehmer beantragt wird.


Beilage 2 - Unterschreitung der Mindestarbeitszeit:
Bei Unterschreitung der Mindestarbeitszeit von 30% im Betrieb sind die besonderen wirtschaftlichen Gründe darzulegen. In diesem Fall gibt es kein
verkürztes Verfahren, die Gewerkschaft prüft die Sozialpartnervereinbarung individuell. Bei Zustimmung durch die Gewerkschaft hat dann der Betrieb die
Möglichkeit, Kurzarbeitsbeihilfe für Ausfallstunden zwischen 70 % und 90 % geltend zu machen. Stimmt die Gewerkschaft nicht zu, wird die
Genehmigung des Kurzarbeitsfalls durch das AMS versagt.

 

Was passiert, wenn sich während des Kurzarbeitsfalls herausstellt, dass die Mindestarbeitszeit von 30 % nicht erreicht wird?
Der Betrieb hat die Möglichkeit, im Rahmen eines Änderungsbegehren mit einer neuen Sozialpartnervereinbarung die Überschreitung der Ausfallstunden
auf über 70 % bekanntzugeben. Auch hier bedarf es der Zustimmung der Gewerkschaft im Einzelfall. Andernfalls erhält der Betrieb für die
Ausfallsstunden jenseits der 70 % keine Beihilfe.

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Update 17.07.2020:

BEENDIGUNG KURZARBEIT

Nach Beendigung der Kurarbeit ist über Ihr E-AMS Konto ein Durchführungsbericht an das AMS zu übermitteln.

 

Die Vorlage für den Durchführungsbericht finden Sie im e-AMS-Konto für Unternehmen oder auf der AMS Homepage.

Beispiel vom AMS zu einer vereinbarten Behaltefrist:
Der Kurzarbeitszeitraum endet mit 30.Juni 2020.
Die Behaltefrist endet demnach am 30. Juli 2020.
Der Durchführungsbericht muss bis 28. August 2020 beim AMS einlangen.

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Update 25.05.2020:

Originalnewsletter vom AMS NÖ:

"Liebe Unternehmerinnen, liebe Unternehmer,

seit ihrem Start wurde die COVID-19-Kurzarbeitsbeihilfe von rund 18.000 niederösterreichischen Unternehmen in Anspruch genommen. Die maximale Bezugsdauer der Beihilfe wird für jene Betriebe, die sie seit dem Stichtag 1. März beziehen, mit Ende Mai erreicht sein. Doch trotz erster Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung werden nicht wenige Betriebe die Beihilfe weiter benötigen. Darum ist ab sofort die Verlängerung der COVID-19-Kurzarbeitsbeihilfe um maximal weitere drei Monate möglich. Dazu gleich zwei Tipps:

Damit wir effizient arbeiten und Sie rasch zu Ihrem Geld kommen, können Sie Ihre Anträge seit heute einfach mit einem neuen Online-Formular in Ihrem eAMS-Konto stellen. Bitte beachten Sie: Ab sofort können wir keine Anträge mehr annehmen, die Sie uns per E-Mail oder Post zusenden! Bitte schicken Sie uns Ihren Antrag über Ihr eAMS-Konto. Aber keine Sorge: Wenn Sie uns bis heute Ihren Antrag zugeschickt haben, bearbeiten wir ihn selbstverständlich. Damit Sie keine Nachricht von uns verpassen, schauen Sie bitte regelmäßig in Ihr eAMS-Konto. Dort finden Sie alle aktuellen Mitteilungen, die Ihre Beihilfe betreffen. Sie können im eAMS-Konto auch eine automatische Verständigung an eine E-Mail-Adresse Ihrer Wahl einrichten. In Kürze wird in Ihrem eAMS-Konto auch das Formular für den Durchführungsbericht der Kurzarbeitsbeihilfe zu finden sein. Sie brauchen künftig übrigens nur noch einen Durchführungsbericht nach Ende der Behaltefrist erstellen. Der Endbericht vor der Behaltefrist entfällt.

Zum Schluss noch eine Anmerkung in eigener Sache: Das AMS ist verantwortlich dafür, dass die ihm anvertrauten Budgetmittel gemäß ihrer Bestimmung verwendet werden. Darum prüfen wir jede Monatsabrechnung der Kurzarbeitsbeihilfe sorgfältig. Das alles braucht Zeit. Dafür bitte ich um Ihr Verständnis und verspreche Ihnen, dass meine MitarbeiterInnen und die MitarbeiterInnen der Buchhaltungsagentur, aber auch ich selbst so schnell wie möglich arbeiten. Wir wünschen Ihnen, Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alles Gute – und bleiben Sie gesund!"

 

ACHTUNG: Es gibt neue Sozialpartnervereinbarungen für die Verlängerungsbegehren (siehe Formulare am Ende dieser Seite)!

 

Info WKO:

Eine Verlängerung der Kurzarbeit hat über Ihr e-AMS Konto zu erfolgen. Das Verlängerungsbegehren der Kurzarbeit inklusive der neuen Sozialpartnervereinbarung (Version 7.0) ist über das e-AMS Konto einzubringen. Verlängerungsanträge können auch rückwirkend gestellt werden.

 

Alle Informationen der WKO zur Verlängerung der Kurzarbeit finden Sie <HIER>

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Update 20.05.2020:

AKTUELLE INFOS VOM AMS:

Eine rückwirkende Begehrensstellung ist derzeit für einen Kurzarbeitszeitraum ab frühestens 1.4.2020 möglich. Dabei gilt der in der Sozialpartnervereinbarung festgelegte Beginn der Kurzarbeit. Ab dem 1. Juni 2020 ist eine rückwirkende Erstbegehrensstellung nicht mehr möglich. Neue Kurzarbeitsbegehren sind ab diesem Datum immer vor Beginn der Kurzarbeitszeitraums zu stellen.
Bitte stellen Sie noch keine Anträge auf Verlängerung der Kurzarbeit. Das AMS kann die Verlängerungsanträge noch nicht bearbeiten. Im Gegenteil besteht die Gefahr erheblicher Verzögerungen. Nähere Informationen vom AMS folgen.

 

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Update 12.05.2020:

Prinzipiell wäre das zuständige AMS über die Absicht der Verlängerung der Kurzarbeit vier Wochen vor Ablauf des aktuell beantragten Kurzarbeitszeitraums zu informieren. Da das AMS zur Abarbeitung dieser Informationen und in weiterer Folge der Verlängerungsbegehren technisch aber (noch) nicht in der Lage ist, haben wir vom AMS folgende Information erhalten: Zur Einreichung von Verlängerungsanträgen zu Covid-19-Kurzarbeit wird seitens AMS erst ab 15. Mai 2020 ein Einreichungstool auf der AMS-Homepage zur Verfügung gestellt. Das AMS ersucht daher erst ab diesem Datum Ihren Verlängerungsantrag gemäß der dort bekannt gegebenen Anleitung zu stellen, da die Bearbeitung nur auf diesem Wege möglich sein wird.Sofern Sie also beabsichtigen die COVID-19-Kurzarbeitsbeihilfe zu verlängern, ersuchen wir Sie die entsprechenden Anträge beim AMS nachweislich einzubringen. Gerne stehen wir Ihnen diesbezüglich, in der verbleibenden kurzen Zeit, beratend zur Seite.

 

Weiteres möchten wir nochmals auf die Abgabefristen der Stundenabrechnungen (CSV-Datei) an das AMS verweisen: 

 

WICHTIG:

Grundsätzlich darf der Arbeitszeitausfall (Anteil an Ausfallstunden) im Kurzarbeitszeitraum (idR drei Monate) durchschnittlich nicht unter 10% und nicht über 90% der zu leistenden Normalarbeitszeitstunden betragen. Im Zuge der Umsetzung ist aber – z.B. aufgrund verbesserter Auftragslage, von Krankenständen, von konsumierten Urlauben, etc. – eine Unterschreitung des Arbeitszeitausfalls von 10% (bzw. eine Überschreitung der Arbeitszeitstunden von 90%) möglich und stellt keinen Rückforderungstatbestand dar.

Hingegen ist im Zuge der Umsetzung eine Überschreitung des Arbeitszeitausfalls von 90% (bzw. eine Unterschreitung der Arbeitszeitstunden von 10%) nicht zulässig, und zwar weder im Durchschnitt der insgesamt in die Kurzarbeit einbezogenen Beschäftigten noch in Bezug auf den/die einzelne/n ArbeitnehmerIn. Die Nichteinhaltung dieser Bestimmung stellt einen Rückforderungstatbestand dar.

 

Hinweis: Rückwirkende Begehrensstellung für COVID-19-Kurzarbeitsbeihilfe mit einem Beginn im Monat März nur noch bis 20. April 2020 möglich!

Entsprechend der Vorgabe des Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend ist eine rückwirkende Begehrensstellung mit einem Beginn im Monat März nur noch bis 20. April 2020 (24 Uhr) möglich. Ab 21. April 2020 können nur Beihilfenbegehren eingebracht werden, die sich auf einen Kurzarbeitszeitraum ab 1. April 2020 beziehen.

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GENERELLE INFORMATION ZUR KURZARBEIT

Kurzarbeit (KA) ist die vorübergehende Herabsetzung der Normalarbeitszeit und des Arbeitsentgelts wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten. KA hat den Zweck, die Arbeitskosten temporär zu verringern und gleichzeitig die Beschäftigten zu halten.

 

KA erfordert

 

Wer kann KA machen?

KA ist möglich für

 

Corona-KA

Die Sozialpartner haben ein attraktives Modell mit folgenden Eckpunkten vereinbart:

 

Urlaub: Vor Beginn der KA müssen Arbeitnehmer auf Wunsch des Arbeitgebers das Urlaubsguthaben vergangener Urlaubsjahre und Zeitguthaben zur Gänze konsumieren. Da der Urlaubsverbrauch (bzw. Verbrauch von Zeitguthabe) vom Arbeitgeber nicht einseitig angeordnet werden kann, hat er lediglich ein ernstliches Bemühen und keinen bestimmten Erfolg nachzuweisen. Bei Verlängerung der KA-Vereinbarung über 3 Monate hinaus müssen Arbeitnehmer weitere 3 Urlaubswochen konsumieren.

 

Was Arbeitnehmer während KA erhalten - Nettoentgeltgarantie während KA:

Sozialversicherungsbeiträge sind auf Basis des Entgelts wie vor der KA zu leisten.

 

Was das AMS den Arbeitgebern ersetzt

Das AMS ersetzt dem Arbeitgeber fast zur Gänze die Mehrkosten, die sich im Vergleich zur tatsächlichen Arbeitszeit ergeben. Das gilt für Einkommen bis 5.370 Euro (Höchstbeitragsgrundlage). Kein Ersatz gebührt für Einkommensteile darüber.

 

Beispiel: 40 Stunden-Woche; Bruttoentgelt vor KA 2.000 Euro; Arbeitszeit wird auf 10% verringert. Arbeitgeber muss Entgelt auf Basis 85% zahlen (Nettoentgeltgarantie) und SV-Beiträge auf Basis des Entgelts vor Kurzarbeit. Der Arbeitgeber trägt aber letztlich nur die Kosten für die erhaltene Arbeitszeit, den Rest ersetzt fast zur Gänze das AMS.

 

Form der AMS-Beihilfe: Das AMS bezahlt den Arbeitgebern Pauschalsätze für jede Arbeitsstunde, die infolge der Corona-Krise entfällt. Unternehmen melden dem AMS monatlich die Zahl der Ausfallsstunden (Abrechnungsliste), danach erfolgt die AMS-Zahlung. Für Stunden, die durch Urlaub und Krankenstände entfallen, gebührt keine AMS-Beihilfe.

 

Arbeitszeit: Die Normalarbeitszeit muss im gesamten KA-Zeitraum mindestens 10% betragen. Sie kann zeitweise auch Null sein. Beispiel: KA-Dauer 6 Wochen; 5 Wochen 0%, 1 Woche 60%. Überstunden während der KA sind möglich. Die Normalarbeitszeit kann während KA im Einvernehmen mit dem Betriebsrat, in Betrieben ohne Betriebsrat mit dem Arbeitnehmer verändert werden. Betriebe ohne Betriebsrat müssen die Sozialpartner darüber im Voraus informieren.

 

Kündigungen, Behaltepflicht: Während der KA und einen Monat danach dürfen Kündigungen von Arbeitnehmern in Kurzarbeit grundsätzlich nicht ausgesprochen werden. Bei besonderen Verhältnissen kann die Behaltepflicht nach KA entfallen.

 

Dauer: Die Corona-KA kann für maximal 3 Monate abgeschlossen werden. Bei Bedarf ist eine Verlängerung um weitere 3 Monate möglich

 

Stand: 20.03.2020, 12:30 Uhr - Factsheet WKO

 

<HIER> geht es zu den FAQ der WKO.

 

 

Handlungsanleitung zur Corona Kurzarbeit (Stand 20.03.2020)

AMS - Kurzarbeitsbegehren (Stand 25.03.2020)

ANLEITUNG zum AMS - Kurzarbeitsbegehren (Stand 25.03.2020)

TEILZEITBERECHNUNGSTOOL für AMS - Kurzarbeitsbegehren (Stand 25.03.2020)

Sozialpartnervereinbarung Betriebsvereinbarung (Stand 27.03.2020)

Sozialpartnervereinbarung Einzelvereinbarung (Stand 27.03.2020)

 

Sozialpartnervereinbarungen für KUA-Begehren ab 01.06.2020 bzw. Verlängerungsbegehren:

Sozialpartnervereinbarung Betriebsvereinbarung (Stand 22.05.2020)

Sozialpartnervereinbarung Einzelvereinbarung (Stand 22.05.2020)